FAQ – häufig gestellte Fragen zu Radtouren in Italien

Hier findest du eine Reihe von häufig gestellten Fragen rund um Radreisen in Italien.

Leider kann ich dir keine ideale Route nach Rom zeigen, weil es keinen Fernradweg nach Rom gibt. Hier aber einige Tipps, die auch auf bereits beschriebene Blog-Artikel verweisen.

  • Schau dir den Gastartikel Bikepacking nach Rom an. Da ist auch die Route eingezeichnet.
  • In den beiden Bikeline-Führern München-Venedig und Venedig-Rom hast du eine saubere Route beisammen, inkl. Kartenmaterial
  • Du fährst den Etsch-Radweg bis Verona, über Padua nach Parma und von dort über den Passo della Cisa nach La Spezia. Von dort kannst du immer der Küste entlang nach Rom fahren oder, viel schöner, du folgst der…
  • Via Francigena: Fernwanderweg, der von England nach Rom führt und auch gut per Fahrrad zu machen ist.
  • Du fährst dem Lago Maggiore entlang bis Sesto Calende, dort folgst du dem Ticino-Radweg bis nach Pavia. Fahre das Stück bis Piacenza und von dort über das Val Trebbia nach Genua. Folge der ligurischen Küste bis nach Chiavari, nimm die Panoramastrasse der Cinque Terre bis nach La Spezia – und dann wieder weiter auf der Via Francigena.

Das ist wahrscheinlich die grösste Herausforderung der ganzen Radtour, weil die Fahrradmitnahme in italienischen Zügen nicht ganz so einfach ist.

Lies dir die Wegleitung Fahrrad nach Italien mitnehmen durch. Wenn dir das nicht weiterhilft, gehst du am besten an den Bahnschalter eines grösseren Bahnhofs und lässt dir dort helfen.

Grundsätzlich gilt:

  • In Regionalzügen kannst du dein Fahrrad problemlos mitnehmen.
  • In Schnellzügen (Frecciarossa, Frecciabianca, Italo etc.) musst du dein Fahrrad in einen Packsack stecken.
  • In manchen Intercitys kannst du dein Fahrrad mitnehmen, musst es aber vorher reservieren.

Miss Move-Leser*innen haben es auch schon so gemacht:

  • Heimreise ab Rom: Automiete bis Verona, von dort den Zug nach Norden
  • Speditionsfirma beauftragt, das Fahrrad heimzuschicken. Selber sind sie nach Hause geflogen.

Wenn du zwischen Mai und Oktober in Italien eine Radtour machst, ist ein Zelt sicher nützlich. Die Campingplätze öffnen meistens an Ostern, viele aber auch erst Ende Mai, und schliessen im September wieder.

Fährst du also ausserhalb dieser Zeit, musst du das Wildcampen lieben. Das ist zwar nicht wirklich erlaubt in Italien, aber wenn du ein diskretes Plätzchen wählst und den Müll wegräumst, geht das ganz problemlos.

Ansonsten kannst du dir das Mehrgepäck auch sparen, das dir das Campingmaterial beschert und auf die zahlreichen Unterkünfte in jeder Preis-Kategorie ausweichen. Und vergiss auf keinen Fall die tolle Möglichkeit von Warmshowers.

Schau dir zum Thema Ausrüstung auch gerne meine Packliste für Fahrradreisen an.

Ich rate dir selbstverständlich, trotzdem zu fahren.

Das Unbekannte macht eigentlich immer etwas Angst, aber du wirst sehen, sobald du in Italien unterwegs bist, verfliegt sie.

Als Anfängerin würde ich erst mal etwas Einfaches machen, wie z.B. den Etsch-Radweg oder die Via Francigena nach Rom, die gut ausgeschildert ist und viele Übernachtungsmöglichkeiten bietet.

Lies dazu auch meinen Artikel über Angst auf Radreisen und jenen über meine Anfängerfehler.