Diese Fahrrad-Rundtour ab Piacenza bietet dir kulinarische Leckerbissen (coppa), kulturelle Highlights (castelli) und viel Natur auf verkehrsarmen Strässchen durch den Apennin der Provinzen Piacenza und Parma in der Region Emilia-Romagna.
Auch wenn der Start in der Ebene liegt, unterschätze die Hügel im Hinterland nicht. Sobald du den Fluss Trebbia bei Marsaglia verlässt, folgen 3 saftige Anstiege. So erklären sich auch die 3330 Höhenmeter dieser Tour.
Für gut Trainierte oder per E-Bike lassen sich die 215 km gut in 4 Tagen machen. Wer es gemütlicher mag, macht es in 5 Tagen.
Diese Tour enthält Abschnitte, die ich bereits in anderen Artikeln beschrieben habe:
- Von Piacenza nach Marsaglia im Artikel Durchs Val Trebbia nach Genua
- Von Bardi über Castell’Arquato nach Piacenza im Artikel Von Sestri Levante nach Piacenza
Schau dir also auch diese Artikel an für mehr Infos und Fotos.
Karte und GPS-Daten
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*Bitte beachte, dass die Route am Computer erstellt ist. Kontrolliere sie also nochmals genau, bevor du dieser Route folgst.
Überblick über die Tour

Praktische Infos Rundtour ab Piacenza
Start / Ziel: Piacenza
Anreise: Piacenza ist ab Milano Centrale in 1 Stunde bequem mit dem Regionalzug zu erreichen.
Distanz: 215 km
Höhenmeter: ↑ 3330 hm ↓ 3330 hm
Höchster Punkt: Passo del Mercatello, 1070 m.ü.M.
Anzahl Tage: 4 Tage, 3 Übernachtungen – oder mehr
Zum Beispiel folgende Etappen:
- Piacenza – Bobbio
- Bobbio – Groppallo
- Groppallo – Vigoleno
- Vigoleno – Piacenza
Fahrrad: E-Bike empfohlen oder sehr gute Kondition
Beste Reisezeit: Mai / Juni / September / Oktober
Juli und August sind zu heiss!
November bis April ist Glückssache, Vorsicht: Schnee und/oder Eisglätte auf den Pässen möglich.
Übernachtung: Die Übernachtungsempfehlungen findest du beim jeweiligen Ort.
Herzliche Empfehlung: Übernachtung und Abendessen bei Salini in Groppallo.
Verpflegung unterwegs: In allen grösseren Orten gibt es mindestens eine Bar und einen Lebensmittelladen. In Marsaglia unbedingt etwas Vorrat mitnehmen, weil bis nach Ferriere keine Verpflegungsmöglichkeit vorhanden und mir auch keine Wasserstelle bekannt ist.
Start in Piacenza
Piacenza ist praktisch für den Start einer Radtour. Eine Stunde Zugfahrt ab Mailand, in einem Regionalzug, in dem die Fahrradmitnahme unkompliziert ist.
Je nachdem, wann du in Piacenza ankommst, kannst du hier übernachten oder du fährst noch die ersten 20 km nach Rivalta und übernachtest dort sehr gediegen gleich beim ersten Schloss. Ein kleiner Rundgang durch Piacenzas Innenstadt lohnt sich aber durchaus.
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Übernachtung in Piacenza:
B&B San Francesco gleich bei der Piazza Cavalli im Zentrum der Altstadt.
Hotel Roma*: sehr zentral gelegen. Tolle Terrasse, wo du bei günstigem Wetter Frühstück und Apero serviert bekommst.

Raus aus Piacenza
Du verlässt Piacenza südwestliche auf der Via Vittorio Veneto, und bald schon triffst du da auf einen Radweg, der dich sicher aus der Stadt führt. Diese Strasse verläuft bolzengerade bis Gossolengo und weiter, bis du sie bei einer Kreuzung rechts in Richtung Agazzano verlässt.
Gleich nach dem Abzweiger passierst du diese kleine Ruine mit Mühlrad:

Dann überquerst du auf einer langen Brücke das erste Mal den Fluss Trebbia.
Linkerhand siehst du in der Ferne schon das Schloss Rivalta:

Rivalta
Das Castello di Rivalta ist der erste lohnenswerte Ort für einen Stopp. Die Burg selber sieht man im Grunde nur von weitem. Aber daneben steht ein Grüppchen von alten Häusern, die teilweise auch bewohnt sind. Ein beschaulicher Ort für eine Kaffeepause – oder auch die erste Übernachtung.






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Übernachtung in Rivalta:
Hotel Torre di San Martino: Die Übernachtung in einem dieser «Prinzessinnen»-Zimmer ist bestimmt unvergesslich. Im Ort selbst fühlst du dich ja schon ins Mittelalter zurückversetzt, aber schau dir gleich mal die Bilder der Zimmer an. Im Spa kannst du dich vom ersten Reisetag erholen.
Die zum Hotel gehörige Bar ist ganzjährig offen, für Hotelgäste gibt es selbstverständlich auch Abendessen. Bestelle es am besten gleich bei der Zimmerreservation vor, denn der Ort ist beliebt für Firmenanlässe und Hochzeiten.
Travo und Perino
Ab Rivalta geht es gemächlich steigend das Val Trebbia hoch. Bleib auf dieser Seite des Flusses, das ist die alte Strasse, die unter der Woche nicht besonders stark befahren ist.
Allerdings gibts beim Golfplatz von Croara ein Stück, das schmal und gerade ist, wo manche Autos arg schnell daher preschen.
Danach wirds hügeliger, hübscher und auch verkehrstechnisch ruhiger.



In Travo lohnt sich ein weiterer Halt beim Lebensmittelladen und auf der kleinen Piazza.


Dann gehts weiter in Richtung Bobbio. Verlasse den Ort NICHT hinunter zur Brücke, sondern aufwärts. Der Anstieg ist hier gleich etwas knackig, aber nach etwa 500 Metern nimmst du den Abzweiger nach Donceto und saust das kleine Strässchen wieder hinunter, das nun parallel dem Trebbia entlang talaufwärts führt.

Auf diesem kleinen Strässchen gehts stets leicht aufwärts bis nach Donceto.


Von Donceto braust du dann wieder hinunter zum Fluss, den du auf der kleinen Holzbrücke überquerst, um nach Perino zu gelangen. Hier gibts eine Bar und ein Lebensmittelgeschäft.

Von Perino bis Bobbio wäre es nicht weit, aber ein langer Tunnel steht uns Radfahrern im Weg. Um diesen zu umfahren, bauen wir eine kleine Passfahrt ein, die zwar anstrengend ist, aber durchaus reizvoll und vor allem sicherer als der Tunnel.
Folge also in Perino der alten Strasse, bis sie in die Hauptstrasse SS 45 mündet. Dann musst du ca. 3 km auf dieser Strasse fahren. Sie überquert dann den Trebbia, und gleich danach zweigst du scharf rechts nach Mezzano Scotti ab.
Ab hier gehts erst gemütlich, dann immer steiler den Hang hoch. Du bekommst immer wieder Blicke über das Val Trebbia geschenkt.

Der Aufstieg zur Mittagszeit im Juli ist unsäglich warm – kann ich echt nicht empfehlen. Und wisse, dass die paar Häuser von Centomerli nicht der oberste Punkt sind, sondern dass es danach gleich nochmals ganz fies aufwärts geht.
Dann aber ist die Abfahrt nach Bobbio ein riesiges Vergnügen!


Bobbio
Bobbio ist unbedingt eine Pause wert. Nur schon wegen der berühmten Brücke (Ponte Gobbo), aber auch wegen der sehenswerten Altstadt und dem Kloster, dessen Gründung auf den Wandermönch Columban im Jahr 614 zurückgeht.
2019 wurde Bobbio sogar zum «Borgo dei Borghi» gewählt – zu einer der schönsten Altstädte Italiens. Und das Bad im Trebbia ist an heissen Tagen die bestmögliche Erfrischung.
In Bobbio findest du auch eine grosse Auswahl an Unterkünften und Verpflegungsmöglichkeiten.




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Übernachten in Bobbio:
Albergo Ristorante Giardino: zentral gelegen mit einem hübschen Garten und schönen Zimmern. Bei meinem Besuch waren die meisten Zimmer von Arbeitern belegt, darum war es ein Glück, überhaupt ein Zimmer zu bekommen. Das Personal ist freundlich, das Frühstück im Garten eine Freude, und ich habe gehört, dass das Abendessen auch sehr gut sein soll.
Ostello Comunale Palazzo Tamburelli: Herberge, zentral in der Altstadt gelegen.

Marsaglia
Von Bobbio aus weiter talaufwärts fährst du jetzt auf der Staatsstrasse SS 45. Besonders unter der Woche gibts hier nicht mehr allzu viel Verkehr. Am Wochenende können allerdings wildgewordene Motorräder das beschauliche Pedalen trüben.
Starte also am besten eher früh am Morgen oder nutze die Mittagszeit zwischen 13 und 15 Uhr – dann ist es meistens ruhiger auf den Strassen.
Auf diesem Abschnitt bekommst du tolle Einblicke ins Trebbia-Tal, auf die Schlaufen, die sich der Fluss über die Jahrhunderte hier erschaffen hat.
Kurz vor Marsaglia siehst du das Kirchlein von Brugnello auf der Hügelspitze über dem Fluss thronen.





In Marsaglia kannst du dich in einer der Bars stärken oder runter zum Fluss fahren, um dich im Trebbia zu erfrischen.
Sollte es dich ans Meer ziehen, kannst du anstelle der beschriebenen Rundtour hier in Marsaglia eine der folgenden Alternativen wählen:
↗️ Alternative: Fährst du ab Marsaglia weiter talaufwärts und folgst immer dem Trebbia, gelangst du nach Genua.
↗️ Alternative: ab Marsaglia kannst du durchs Val d’Aveto über Rezzoaglio nach Chiavari fahren (72 km) – eine etwas ruhigere Variante, um ans ligurische Meer zu gelangen.
Fährst du weiter nach Ferriere, deckst du dich in Marsaglia am besten noch mit etwas Notvorrat und Wasser ein. Jetzt wirds nämlich einsamer und vor allem bergig.
Der Abzweiger zum Passo del Mercatello befindet sich linkerhand, gleich vor dieser Bar:

Über den Passo del Mercatello nach Ferriere
In Marsaglia verlässt du das Val Trebbia. Die Landschaft wird wilder und einsamer, die Verpflegungsmöglichkeiten rar: auf den 26 km bis Ferriere habe ich eine einzige offene Bar gesehen, in Castelcanafurone.
Jetzt bekommst du es mit den Aufstiegen der Piacentiner Hügeln zu tun. Hinauf zum Passo del Mercatello (1058 m.ü.M.) und dann hinunter nach Ferriere.
Auf der Strecke bis Ferriere triffst du auf kleine Dörfchen, die fast ausgestorben sind. Vereinzelte Häuser sind auffallend gepflegt, bunt gestrichen, offensichtlich bewohnt. Es gibt also noch Menschen, die hier leben – oder vielleicht sind es Zugezogene, die sich die Ruhe dieses Dörfchens im Apennin bewusst ausgesucht haben?



In Ferriere gibts wenig zu sehen, aber es ist ein wunderbarer Ort, um eine Pause einzulegen. Typisch für die Gegend und sehr zu empfehlen ist die «Torta di patate» die Kartoffeltorte.



Sehr empfohlen wird für die Mittagspause übrigens auch die Bar Sport in Farini, das ohnehin am Weg nach Groppallo liegt. Dort soll es vorzügliche Gnocchi zu essen geben.
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Übernachten Ferriere und Farini:
Ferriere: hier eine Übersicht über Unterkünfte und Restaurants von Proloco Ferriere
Farini d’Olmo: Orto dei Semplici*
Groppallo und Salumeria Salini
Ab Ferriere gehts frisch und fröhlich das Nure-Tal (Valnure) hinunter. Du überquerst auf dieser Strecke zwei Mal den Fluss Nure und ein drittes Mal in Farini, bevor du dich auf 8 Kilometern die 500 Höhenmeter bis nach Groppallo hoch arbeitest.
Wisse, dass sich die ganze Plackerei aufwärts sowas von lohnt, weil in Groppallo Salini auf dich wartet: Hotel, Restaurant, Geschäft und traditioneller Produzent von Fleischwaren.
Ich empfehle dir herzlichst, bei Salini zu übernachten und das Abendessen und die Gastfreundschaft zu geniessen.
Übernachtung in Groppallo:



Das Geschäft der Familie Salini ist faszinierend: wohl etwa ab dem Jahr 1820 betrieb Antonio Salini hier einen Gemischtwarenladen und eine Osteria, wo er auch die selbst gemachten Salami und den eigenen Wein verkaufte. Bis heute wird das Geschäft von Generation an Generation weiter gegeben.
Heute ist Salini besonders für seine Salami und Coppa bekannt, die weit über die Regionengrenze und auch ins Ausland verkauft werden.
Ich darf einen Blick in den Laden, den Produktionsraum und die Lagerräume der Salumeria Salini werfen. Das ist beeindruckend.
Domenico Salini ist hier auf- und ins Geschäft hineingewachsen. Auch wenn er eigentlich schon pensioniert ist und die Geschäfte seinem Sohn übertragen hat, steht er weiterhin Tag für Tag im Betrieb. Er hat ein grosses Talent, mit Menschen umzugehen, kümmert sich beim Abendessen aufmerksam um die Stammgäste, aber auch um uns «kleinen» Radfahrer, die nur auf der Durchreise sind.
Hier hilft die ganze Familie mit. «Alle sind Chef hier», sagt Herr Salini lachend.
Im Produktionsraum ist es blitzsauber. Hier wird an jedem Wochentag ein anderes Fleischerzeugnis produziert. Im Gegensatz zu den grossen Salami-Anbietern, arbeitet die Familie Salini immer noch von Hand und in viel kleineren Mengen. Klein, aber fein eben.
Von wegen kleine Mengen: ich bin dann doch überrascht, wie viele Salami, Coppa und andere Fleischwaren in den Lagerräumen hängen. Sie lagern hier 6 Monate, und dann gehen sie in den Verkauf.
Den Coppa bringen die Salini nach Parma, wo er teilweise auch weiter in die Schweiz verkauft wird.







Beim Abendessen schlemmen wir uns durch die feinen Salami, Coppa, Pancetta und wie sie alle heissen mögen und geniessen einen Primo mit Tagliatelle und Gnocchi mit einer Pilzsauce. Trotz Riesenhunger vom heutigen Tag, sind wir schon mehr als satt – aber für ein Dessert ist natürlich immer Platz…



Am nächsten Morgen fahren wir nach dem Frühstück auf einer hübschen kleinen Strasse in Richtung Bardi.
Stets leicht abwärts, mal im Schatten von Bäumen, mal mit Aussicht auf die umliegenden Hügel, bis schliesslich die Burg von Bardi sichtbar wird.





Bardi
Jetzt befindest du dich schon ein paar Kilometer ausserhalb der Provinz Piacenza, in der Provinz Parma.
Bardi ist ein kleiner, unscheinbarer, aber doch lebendiger Ort in hügeliger Landschaft. Heute ist Markttag, und man könnte sich von Stand zu Stand schlemmen.
Das Castello von Bardi (10. Jh.) ist eine richtige Festung, die oben am kleinen Ort thront. Mehrere Museen sind im Castello untergebracht.
Infos und Öffnungszeiten: castellodibardi.info




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Übernachten in Bardi:
Cà del grano*: Albergo diffuso – die Zimmer sind in verschiedenen älteren Häusern verteilt.
Le Sei Dame*: kleines Hotel direkt unter der Burg.
Ab Bardi gehts gemächlich hinauf zum Passo Pelizzone (1029 m. ü. M.).

Dann folgt eine lange Abfahrt in Richtung Ebene. Der nächste Verpflegungs-Ort ist Bore, wo zum Beispiel diese Bäckerei so manche Leckerei bietet:


Vigoleno
Die Besichtigung der Burg von Vigoleno musst du dir hart verdienen: die Auffahrt hat es in sich. Nutze die Morgenstunden, dann hats auch kaum Verkehr, der dir den Aufstieg zusätzlich schwer machen könnte.




Der Zutritt zum Turm und einem Teil der Stadtmauer kostet eine kleine Gebühr, lohnt sich aber. Möchtest du auch Einblick in die prunkvollen Schlossräume erhalten, kannst du an den geführten Touren teilnehmen.
Infos: visitvigoleno.it



Wo ein Aufstieg, da eine Abfahrt. So auch nach dem Besuch von Vigoleno. Im Grunde ist es nur ein kleiner Hügel, wenn man zurückblickt. Aber schon steht der nächste an.
Hoch nach Bacedasso, und dann fährst du auf einer hübschen Krete, die auch den Mini-Ort Costa Stradivari durchquert. Die nächste grössere Abfahrt führt dich dann direkt zur nächsten Attraktion: Castell’Arquato.

Castell’Arquato
Auch Castell’Arquato hat die Auszeichnung Borghi più belli d’Italia bekommen. Der Ort ist tatsächlich reizvoll und bietet zahlreiche Bars, Restaurants und Lebensmittelläden. Um die Verpflegung brauchst du dich also nicht zu sorgen.
Fahre mit Sack und Pack die schmale Strasse durch die Altstadt zur Burg hoch – du wirst dann auf der anderen Seite wieder rausfahren können.
Castell’Arquato ist winzig, aber sehr beliebt bei den Italienern der Gegend, um etwas zu feiern. Hier wird oft geheiratet. Eine gute Gelegenheit zu beobachten, wie die Italienerinnen mit hohen Absätzen souverän über das Kopfsteinpflaster stöckeln, als würden sie das alle Tage tun.
Nimm dir Zeit, auch die Kirche «Collegiata di Santa Maria Assunta» mit seinen kleinen Kappellen von innen zu betrachten. Echt faszinierend, was da über die Jahrhunderte erschaffen wurde.
Infos: castellarquatoturismo.it










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Übernachten: Die Unterkünfte sind rar und eher teuer hier. Entweder übernachtest du in Vigoleno oder Carpaneto – oder du gönnst dir etwas Teureres in Castell’Arquato für diese Nacht:

Vom Castello aus fährst du nun noch etwas weiter hoch zum Friedhof (Cimitero). Von dort aus kannst du den Fahrrad-Schildern nach Gropparello folgen. Sie führen dich von dieser letzten Erhebung zurück in die Ebene.
Falls du die Schilder nicht mehr antriffst, ist Carpaneto Piacentino dein nächstes Ziel.
Carpaneto Piacentino und zurück nach Piacenza
Von Carpaneto sind es nur noch 20 km bis Piacenza, aber wenn du lieber in einem lebendigen kleinen Ort übernachtest, empfehle ich dir, hier noch einmal den Abend zu verbringen.
Es gibt nichts Spektakuläres zu sehen hier, aber das ist eben, was ich in Italien spektakulär finde: das Alltägliche.
Übernachten in Carpaneto:
Dann hat dich die Ebene wieder. Je nach Jahreszeit, triffst du hier Sonnenblumen-, Mais- oder endlose Tomatenfelder an.
Ein gemütliches Ausrollen, zurück nach Piacenza.



Gute Fahrt durch den Apennin von Piacenza und Parma wünscht dir das Miss Move-Team!
Hi Doro und Team,
Vielen Dank für die tollen Eindrücke, Tipps und Bilder auf dieser schönen Runde.
Da möchte man direkt losfahren.
Sehr professionell und gut recherchiert!!
Herzlichen Dank, Peter, für dein liebes Feedback!